Wer den DSL-Anbieter wechseln will, wird zumindest einen Grund von mehreren möglichen Gründen dazu haben. Ganz vorne ist wahrscheinlich der monatlich zu entrichtende Preis. Als zweites könnte ständiger Ärger mit der Qualität der Internetverbindung sein. Dritter Grund mag eine schlechte Beratung und Service sein. Oder aber, man ist umgezogen und hatte am vorherigen Wohnort einen nur regional tätigen Anbieter. Zum DSL-Anbieter wechseln kann sich jeder Informationen aus dem Internet zu Nutze machen.
Dort stehen dem wechselbereiten Kunden nicht nur die Homepages der Unternehmen zur Verfügung, er kann auch unter Zurhilfenahme von DSL-Tarifrechnern einen neuen DSL-Anbieter suchen. Dazu muss der Internetnutzer seine Telefonvorwahl angeben, damit der Rechner die in Frage kommenden Anbieter für diesen Bereich herausfiltern kann. Dann muss noch angegeben werden, welche Verbindungsgeschwindigkeit bezogen werden soll. Die Spanne reicht in der Regel von DSL 1.000 bis DSL 16.000. Niedrigere und schneller Verbindungen sind möglich. Nicht in jeder Region ist die gleiche Verfügbarkeit von DSL gegeben, was mit technischen Vorbedingungen zusammenhängt.
Beim DSL-Anbieter wechseln profitieren Sie als Verbraucher vom Preiskampf der Telekommunikationsanbieter. Agressiv werben diese im Fernsehen, Radio, in Zeitungen, Zeitschriften und in der Öffentlichkeit für ihre Produkte. Zum Vertragsabschluss winken oft kurzfristig geltende Vergünstigungen, wie z.B. eine bestimmte Anzahl an Monaten, in denen die Grundgebühr geringer ausfällt oder sogar gar nicht gezahlt werden muss. Die Laufzeit der DSL-Verträge beträgt meist zwölf oder 24 Monate.
Das DSL-Anbieter wechseln kann die Frage aufwerfen, ob nicht auch der Telefonvertrag gegen einen neuen ausgetauscht werden soll. Häufig wird DSL nämlich in Zusammehang mit dem Telefon angeboten, d.h. ein Komplettpaket, bestehend aus einer DSL-und Telefon-Flatrate kann vom Kunden erworben werden. Am einfachsten ist es, den zukünftigen Anbieter mit der Kündigung des Vertrages beim alten Anbieter zu beauftragen.
Lassen Sie sich bei der Anbietersuche nicht durch die Anzeigentexte irritieren. Wenn es z.B. in hervorgehobenen Großbuchstaben heißt:„ DSL für 19, 90 €“, dann steht unten bei den Fußnoten, dass noch weitere Kosten auf den Nutzer zukommen, wie die Grundgebühr in Höhe von X Euro usw. Dann müssen Sie beim DSL-Anbieter wechseln noch darauf achten, ob das Angebot für einen anlogen Anschluss oder einen ISDN-Anschluss gilt.
Bei der Wahl des gewünschten Geschwindigkeit sollten Sie sich nach ihrem Surfverhalten richten. Je schneller sie unterwegs sind, desto teurer wird es.
Legen Sie beispielsweise Wert auf einen schnellen Seitenaufbau, wenn Sie mal wieder ihre Emails und Kontostände checken, dann würde eine Verbidung von 1 Mbit/s vollkommen ausreichen. Anders sieht es natürlich aus, wenn Sie Dienste wie Internettelefonie oder Livestream nutzen wollen. Dann müssen schon schnellere Verbindungen her. Dies gilt auch, wenn man den Internet zu mehreren nutzen will.