Wer im Internet surft, will dies möglichst schnell. Das Warten auf die sich aufbauenden Seiten nervt und kostet Zeit. Deshalb legen sich immer mehr Surfer einen DSL Anschluss zu. Weil die DSL Anbieter sich gegenseitig unterbieten, profitiert der Kunde von den niedriger gewordenen Kosten. Von der agressiven Werbung in Zeitschriften, im Fernsehen oder in der Öffentlichkeit sollte man sich nicht blenden lassen. Machen Sie sich statt dessen ein eigenes Bild. Hierfür kommt z.B. das Internet in Frage. Dort kann man mittels DSL Tarif Rechner günstige DSL-Tarife finden und spart sich das Suchen und Vergleichen der DSL Anbieter und ihrer Tarife. Mit die wichtigste Angabe ist die über die Geschwindigkeit. Meist werden Bandbreiten von 1 bis 16 Mbit/s angeboten.
Je schneller man unterwegs sein möchte, desto mehr muss man zu zahlen bereit sein. Wer lediglich auf einen schnellen Seitenaufbau Wert legt, dem sollte ein Anschluss mit einer Geschwindigkeit von 1 bis 2 Mbit/s reichen. Wer in einem Mehrpersonenhaushalt lebt, wo alle einen Internetzugang haben möchte, sollte schon eher zu einem der DSL-Tarife mit 6 Mbit/s greifen, damit allen noch genügend Bandbreite haben, falls alle gleichzeitig ins Netz wollen.
Wer es ganz eilig hat, kann sich für einen DSL 16000 Anschluss entscheiden. Dann ist diejenige Person nicht nur besonders schnell unterwegs, sondern kann auch bei Bedarf Triple Play in Anspruch nehmen. Das ermöglicht das Fernsehen, Internetsurfen und Telefonieren über das Telefonkabel. Zwar hat der Kunde es dann nur noch mit einem Anbieter zu tun, wenn aber da Telefonkabel beschädigt ist oder die Technik, die damit zusammenhängt, dann könnten alle drei Dienst auf ein Mal ausfallen.
Die meisten DSL-Tarife werden als Flatrate an den Mann und die Frau gebracht. Denn wer schnell surft, will dies ohne Zeit- oder Volumenbegrenzung tun. Einhergehend mit der DSL Flatrate wird häufig eine Festnetztelefonflatrate angeboten. So kann praktischerweise auch noch zum Pauschalpreis telefoniert werden – ausgenommen auf Handy- und Sonderrufnummern.
Leider haben nicht alle die Möglichkeit, mit DSL ins Internet zu gehen, weil das dafür nötige Telefonnetz nicht überall gleich gut ausgebaut ist. Je mehr Teilnehmer in einem Anschlussgebiet wohnen, desto schneller rentieren sich die getätigten Investitionen.
Ob DSL-Tarife bei Ihnen verfügbar sind, hängt von mehreren Faktoren ab. Zunächst einmal muss die örtliche Vermittlungsstelle ausreichend viele Ports aufweisen. Zwischen dem Standort des Teilnehmers und der Vermittlungsstelle sollte ein durchgängiges Kuperkabel verlegt sein. Des weiteren spielt die Entfernung zwischen Anschluss und Vermittlungsstelle eine Rolle. Je größer sie ist, desto schwächer werden die DSL-Signale. Dann wäre da noch der Durchmesser der Leitung zu nennen. Je größer er ist, desto mehr DSL-Signale kommen durch.
Die Anzahl der DSL-Teilnehmer im Anschlussgebiet ist ein weiteres Kriterium. Je höher sie ist, desto stärker sind die Interferenzen zwischen den einzelnen Teilnehmern. Laut Aussage der Telekom können inzwischen weit mehr als 90% der Bevölkerung mit DSL versorgt werden. Alternativ können die Menschen mit Breitband via Satellit oder Fernsehkabel ausgestattet werden.