Der Gasanbieterwechsel

Gastarifrechner vereinfachen den Gasanbieter Wechsel

Wird es kalt, freuen sich die Energielieferanten. Die Gaspreise steigen in die Höhe, weil mehr verbraucht wird. Kommen noch gestiegene Preise pro verbrauchter Einheit hinzu, ist dies besonders ärgerlich für den Endkunden. Noch sind die Gasvorräte nicht erschöpft. In Zukunft werden sicherlich auch wieder neue Gasfelder entdeckt und effizientere Gasfördertechniken erfunden. Weil aber das Gas nun mal begrenzt vorhanden ist, wird es in Zukunft nicht billiger werden. Um nicht so viel für das Gas bezahlen zu müssen, kann man den Gasanbieter wechseln. Dies ist bequem per Internet machbar. Dort kann man sich ein umfassendes Bild über die Versorger machen.

Wer keine Lust hat, sich mit der Materie auseinanderzusetzen, sollte einen Tarifrechner benutzen. Dieser sucht alle Anbieter in Ihrer Region heraus und ordnet sie der preislichen Reihenfolge nach. Sie müssen also zum einen die Postleitzahl ihres Wohnortes und Ihren Gasverbrauch eingeben. Wohnen Sie beispielsweise im PLZ-Bereich 26215 und geben bei einer Leistung des Heizkessels von 15 Kilowatt einen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden jährlich an, dann bekommen Sie als günstigsten Anbieter die EWE AG mit dem Tarif EWE online angezeigt. Sie verlangt 1.399,44 €. Der Gaspreis des einzigen Konkurrenten, E wie einfach, beträgt 1.808,80 € pro Jahr. Insgesamt können die in diesem Bereich wohnenden Mensch nur zwischen vier Trarifen wählen, was nicht wirklich viel ist. Die Zahl der in der Region zur Verfügung stehenden Anbieter ist überschaubar. Bei dem oben genannten Beispiel handelt es sich um eine Momentaufnahme.

Beim Gaswechsel auf Aktualität achten

Der Gasmarkt ist nicht starr. Wer sich also zu einem Gaswechsel entschließt, sollte nur aktuelle Preise als Grundlage für die Entscheidung berücksichtigen. Auf wochen-oder gar monatelange rückliegende Angaben sollte man beim Wechsel des Gasanbieter nicht zurück greifen. Neben dem Preis sollten noch so vermeintlich nebensächliche Dinge wie die Länge der Vertragslaufzeit beachtet werden. Ist sie kurz, kann umso schneller zur eventuell günstiger gewordenen Konkurrenz gewechselt werden. Heizen Sie Ihr Haus mit Hilfe von Gas, tun Sie dies mit dem fossilen Energieträger, welcher am schadstoffärmsten verbrennt.

Außer über den Preis (also den Anbieter von Gas zu wechseln) kann man natürlich noch über den Verbrauch die Gaskosten senken. Denn darum geht es ja beim Suchen nach dem richtigen Gasanbieter. So nutzt beispielsweise die moderne Gas-Brennwerttechnik die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas. Wer seine Gasheizung regelmäßig warten lässt, sorgt dafür, dass sie immer so effizient arbeitet, wie es ihr möglich ist.

Energiesparend Heizen

Darüber hinaus kann man energiesparend heizen. So reicht z.B. tagsüber in den Wohn- und Arbeitsräumen eine Temperatur von maximal 20 Grad Celsius. Nachts kann dort die Temperatur wie in den wenig genutzten Räumen auf 16 Grad gesenkt werden. Wenn Sie lüften, dann kurz bei weit geöffneten Fenstern und nicht studenlang auf kipp. Zudem sollten die Heizkörper nicht mit Möbeln vollgestellt sein. Ansonsten entsteht Wärmestau. Bauen Sie ein Haus, dann achten Sie auf eine gute Dammung von Wänden, Decken und dem Dach.

Die Fenster sollten Doppelverglasung aufweisen. Daneben können Sie der Gaspreissteigerung mit der Vermeidung von Wärmebrücken begegnen. Konstruktiver Art sind sie, wenn ein wärmeleitendes Bauelement eine gedämmte Fläche durchdringt, so dass Wärme nach außen geleitet werden kann. Um eine geometrische Wärmebrücke handelt es sich, sobald eine größere Außen- einer kleineren Innenfläche gegenübersteht, wie es beispielsweise bei einem Erker der Fall ist.