Der Markt wird überschwemmt von den vielen verschiedenen Tarifen der Handyanbieter. Das lässt sich an der vielen Werbung im Fernsehen, Radio, in Zeitschriften und Zeitungen sowie in der Öffentlichkeit feststellen. Es handelt sich demnach um einen Käufermarkt. Wer den Handyanbieter wechseln möchte, hat im Internet Gelegenheit dazu. Meist hängen bessere Tarife der Konkurrenz mit dieser Entscheidung zusammen. Auf ihren Homepages kann jeder die Tarife einsehen.
Wem das zu aufwendig ist, sollte einen Handytarifrechner nutzen. Dort werden dann Angaben zur Anzahl der pro Zeiteinheit geführten Gespräche, zu Mailboxabrufen, zur Dauer der Telefongespräche, der verschickten SMS usw. verlangt. Eine andere Möglichkeit ist, dass der Rechner die Kategorien Wenig-, Normal und Vieltelefonierer vorgibt und man sich für eine der dreien entscheiden muss.
Zum Handyanbieter wechseln sollte man sein Telefonierverhalten unter die Lupe nehmen. Will man lediglich ein Mobiltelefon besitzen, um erreichbar zu sein, telefoniert also selber nicht von selbigem, dann wäre ein Vertrag ungeeignet. Dadurch entstehen ja monatlich fixe Kosten, unabhängig davon, ob das Telefon genutzt wird oder nicht. In einem solchen Fall wäre ein Handy mit Guthaben angebrachter. Die Telefonverträge haben in der Regel eine Dauer von 24 Monaten. Denken Sie daran, rechtzeitig zu kündigen, damit sich der Vertrag nicht automatisch verlängert. Gewöhnlicherweise beträgt die Kündigungsfrist drei Monate zum Vertragsende.
Lassen Sie sich beim Handyanbieter wechseln nicht von Lockangeboten blenden. Denken Sie langfristig. Schließlich binden Sie sich für mindestens zwei Jahre. Auf diese Art sollte man bei der Wahl vorgehen. Berücksichtigen Sie die Handyanbieter ihrer Freunde. Ein supergünstiger Anbieter bringt Ihnen nichts, wenn Ihre Freunde alle bei anderen Anbietern sind. Die billigen Verbindungskosten gelten ja immer nur netzintern. Sind Sie Vieltelefonierer, könnten Sie den Abschluss eines Flatratetarifs in Erwägung ziehen.
Der deutsche Handymarkt wird von vier Anbietern dominiert: Vodafon, Telekom, O2 und Eplus. Sie teilen sich den Markt in etwa im Verhältnis 40:40:10:10 auf. Wer den Handyanbieter wechseln möchte, hat die Option, seine alte Rufnummer mitzunehmen. Das hat den Vorteil, dass man nicht allen Kontakten im Telefonbuch die neue Telefonnummer mitteilen muss. Für einige Handybenutzer ist die eigene Telefonnummer sogar Teil ihrer Identität geworden, weshalb ihnen ein Wechsel schwer fallen würde.
Der Nachteil der Rufnummermitnahme besteht darin, dass der Anrufer nicht unbedingt weiß, dass Sie den Anbieter gewechselt haben und denkt, er würde noch über den alten bei Ihnen anrufen. Jetzt entstehen für ihn eventuell höhere Kosten. Genauso gut können sich die Kosten aber für ihn reduziert haben. Damit derjenige, der bei Ihnen anruft, ungefähr weiß, was auf ihn an Kosten zukommt, sollten Sie ihn im Falle des Handyanbieter Wechsels darüber in Kenntniss setzen.