Seit Ende des letzten Jahrtausends hat die Anzahl der Handybenutzer sprunghaft zugenommen. Gleiches gilt für die Handytarife. Einen Überblick über sie zu bekommen ist schwer, weil sie sich in ihren Leistungen überschneiden und deshalb schwer vergleichbar sind. Es gibt Handytarife mit Vertrag und mit Prepaid. Die Prepaidtarife werden auch Guthabentarife genannt. Bei einem Vertag muss man zwar eine monatliche Grundgebühr zahlen, dafür sind die Minutenpreise aber billiger. Wer also viel telefoniert, dem ist einer der Handytarife mit Vertrag zu empfehlen. Bei ihnen handelt es sich gleichzeitig um Laufzeittarife.
Am Ende der Laufzeit wird das Geld per Lastschrift eingezogen. Wem es hingegen nur darum geht, erreichbar zu sein, für den reicht ein Handy mit Prepaidkarte vollkommen. Wer einen Vertrag hat, muss nicht dauernd daran denken, sein Guthaben aufzuladen. Wer keine Lust hat, bereits nur für die Bereitstellung des Telefondienstes eine Grundgebühr zu entrichten, ohne das er das Telefon auch nur in die Hand genommen hat, der sollte sich für eine Prepaidkarte entscheiden.
Handytarife mit Vertrag sind in der Regel breiter in ihrer Variation. Es gibt welche mit einer bestimmten Anzahl an Freiminuten pro Monat und es gibt welche mit einem bestimmten Kontingent an Frei-SMS, um nur zwei Beispiele zu nennen. Die Flatrate ermöglicht das Telefonieren ins Netz des Netzanbieters und ins Festnetz zum Pauschalpreis. Für alles andere muss weiterhin ein bestimmtes Entgelt bezahlt werden.
Somit handelt es sich bei diesen Angeboten auch nicht strengenommen um eine Flatrate. Als Lockangebot wird bei Handytarifen die ersten paar Monate der Vertragslaufzeit gerne eine Leistung verbilligt oder umsonst angeboten. Der Handymarkt ist in Deutschland mehr oder weniger unter vier großen Anbietern aufgeteilt. Dies sind die T-Mobile, Vodafon, Eplus und O2. Unter ihnen ist der Markt seit Jahren in etwa im Verhältnis 40:40:10:10 aufgeteilt.
Um diese Werte schwanken die Prozentanteile. Bei der Wahl des Handytarifs sollte der Käufer nicht nur die Preise berücksichtigen, sondern auch, mit wem er telefoniert. Haben seine Freunde Handytarife mehrheitlich bei einem anderen Anbieter, dann kommt ihm der vermeintlich günstige Tarif teuer zu stehen. Denn günstig ist es oft nur, wenn man netzintern telefoniert.
Die Dienste der Handytarife können so aufgeteilt werden: Sprachanrufe, Kurz- und Multimedianachrichten, Sprachanrufe zu Sonderrufnummern und Anrufbeantwortern, Annahme von Telefongesprächen und Sonderdienstleistungen wie das Herunterladen von Klingeltönen. Damit ist die Liste an Leistungen noch längst nicht erschöft. Die oben angeführten Dienste mögen als Entscheidungskriterium bei einigen Handynutzern herhalten.