Den Stromanbieter wechseln und Geld sparen

Der Strom wird teurer, wie wir alle wissen. Wer die gestiegenen Energiekosten möglichst klein halten will, sollte sich deshalb zu einem Stromanbieter Wechsel entschließen. Diesen kann man ohne viel Aufwand mit Hilfe des Internets erledigen. Dort gibt es Stromrechner, die dem wechselwilligen Stromkunden die Arbeit abnehmen. Damit dies auch passiert, müssen vom Nutzer zuvor noch einige Daten eingegeben werden. So z.B. die Postleitzahl und der mutmaßliche Stromverbrauch in Kilowattstunden. So kann der Stromtarifrechner die Suche eingrenzen und ganz auf den Nutzer zugeschnittene Ergebnisse liefern.

Den Stromverbrauch entnimmt man einer alten Stromrechnung. Oder man orientiert sich an vorgegebenen Richtwerten. So wird beispielsweise für einen Einpersonenhaushalt ein Verbrauch von 1.800 kWh, für einen Zweipersonenhaushalt  ein Verbrauch von ca. 2.500 kWh veranschlagt. Gibt man beispielsweise für die PLZ 01309 einen Stromverbrauch von 2.500 Kilowattstunden ein, dann zeigt der Rechner als günstigsten Stromanbieter die FlexStrom AG an. Dort fallen jährlich 251,95 € an. Preiswertester Ökostromanbieter ist die ESWE Versorgungs AG mit 517,99 €. Die DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH stellt dem Verbraucher 563,18 € in Rechnung.

Das Beispiel zeigt, dass sich das Stromanbieter wechseln durchaus lohnt. Wer eine andere Postleitzahl eingibt, wird feststellen, dass es Unterschiede zwischen den Regionen bezüglich der Preise gibt. Wer in einem Gebiet mit teuren Anbietern wohnt, sollte darum umso bestrebter sein, den Stromwechsel durchzuführen.

Vertragslaufzeit berücksichtigen

Beim Strom wechseln müssen Sie auf einige Dinge achten. Dem neuen Versorger muss der Name des alten, die Zählernummer, die alte Kundennummer und der letzte Jahresverbrauch mitgeteilt werden. Der zukünftige Stromanbieter kümmert sich dann um die Kündigung des alten Vertrages. Beim Stromanbieter vergleichen sollte nicht nur auf den Preis geschielt werden. Der ist zwar wichtig (beim Strom gibt es ja keine Qualitätsunterschiede, warum also sollte man einen teuren einen billigen Tarif vorziehen?), aber nicht alles.

So sollte der Verbraucher beim Stromanbieter Vergleich darauf achten, einen Vertrag mit kurzer Laufzeit zu wählen. Der Markt ist immer in Bewegung. Wenn also ein billigerer Tarif von der Konkurrenz angeboten wird, kann schneller gewechselt werden.

Tarife, die mit Vorsicht zu genießen sind

Dann gibt es da noch Tarifmodelle, die mit Vorsicht zu genießen sind. Handelt es sich um einen Festpreisangebot, das im Voraus bezahlt werden muss, sehen Sie Ihr Geld nie wieder, falls der Anbieter pleite gehen sollte. Verbraucht man weniger als die vereinbarte Abnahmemenge, wird das zuviel gezahlte Geld nicht zurück erstattet. Das wechseln von einem Stromanbieter sollte dem Verbraucher komisch vorkommen, wenn es sich um ein konkurrenzlos günstiges Angebot handelt. Dies könnte ein Lockmittel sein. Der Tarif wird höchstwahrscheinlich bald erhöht werden, weil sonst nicht kostendeckend gewirtschaftet werden könnte.