Telefonanbieter wechseln

Die Rufnummermitnahme

Seit vor zehn Jahren (1998) der Telefoniemarkt liberalisiert worden ist, ist ordentlich Bewegung in diesen Bereich gekommen. Preislich gesehen zum Vorteil des Kunden. Wer den Telefonanbieter wechseln will, sollte sich rechtzeitig darum kümmern. Allein im Jahr 2007 sollen 1,5 Millionen Telekomkunden zur Konkurrenz übergelaufen sein. Wie man sich denken kann, ist für die meisten Kunden der Preis beim Wechsel entscheidend.

Schlechter Service, falsche Rechnungen können weitere Gründe für einen Telefonanbieterwechsel sein. Mit dem Telefonanbieter wechseln erhoffen sich die Telefonkunden ein Ende solcher Zustände. Nicht wenige sind sich zu bequem für den Wechsel, weil sie aus eigener Erfahrung oder aus Erzählungen gut auf die ganzen Formalitäten verzichten können, die auf sie zukommen. Davon sollte man sich jedoch nicht abschrecken lassen. Geschieht der Wechsel innerhalb eines Ortsnetzteils, kann die alte Festnetznummer problemlos mitgenommen werden. So muss man Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern keine neue Rufnummer mitteilen.

Je nach Anbieter fallen beim alten Anbieter dafür keine oder verhältnissmäßig geringe Kosten an (deutlich teuerer ist die Rufnummermitnahme im Mobilfunk, was seit sechs Jahren möglich ist). Der neue Anbieter nimmt in der Regel kein Geld dafür. Soll beim Telefonanbieter wechseln  die alte Telefonnummer mit zum neuen Anbieter genommen werden, dann beauftragt man den neuen Anbieter mit der Kündigung des Vertrages beim alten Anbieter und formuliert gleichzeitig die Bitte, die alte Rufnummer behalten zu dürfen.

Die Rufnummermitnahme im Mobilfunknetz

Beim Telefonanbieter wechseln im Mobilfunk muss der Verbraucher selbst dem alten Anbieter kündigen. Mit der Kündigungsbestätigung tritt man an den neuen Mobilfunkanbieter heran. Hat man sich zuvor darum gekümmert, dass man die alte Rufnummer behalten darf, ist in dem Kündigungsschreiben vermerkt, zu wann die Nummer freigegeben ist. Bei Discountern und Prepaidkarten ist die Angelegenheit nicht so einfach. Dort kann man bei einigen Anbietern auf Ablehung stoßen.

Seitdem bei Mobiltelefonnummern die Mitnahme der Rufnummer erlaubt ist, kann man nie sicher sein, bei welchem Anbieter man gerade anruft. Vorher war es ja so, dass man anhand bestimmter Vorwahlnummer wie 0176, 0172 usw. wusste, zu welchem Anbieter die Nummer gehört.  Jetzt kann es passieren, dass man denkt, ein billiges netzinternes Gespräch zu führen und in Wirklichkeit hat der Teilnehmer am anderen Ende der Leitung den Anbieter gewechselt, wodurch das Gespräch teurer wird. 

Das Internet als Informationsquelle

Zum Telefonanbieter wechseln können Sie sich Informationen im Internet holen. Dort erkundigen Sie sich entweder auf den Homepages der Unternehmen oder nehmen gleich einen der zahlreichen Tarifrechner zur Hilfe. Diese listen die in Ihrer Region vorhandenen Telefonanbieter auf. Wo es hakt  und wo man gut aufgehoben ist, dass kann man bei der Verbraucherzentrale erfahren.

Viele der Telefondienstleister sind gleichzeitig Internetdienstleister. Wer zusätzlich noch im Internet surfen will, für den käme eventuell ein Flatratetarif in Frage. Dann kann diejenige Person zum Pauschalpreis im deutschen Festnetz telefonieren und im Netz surfen.